Donnerstag, 14. November 2013

Lahmacun

Fleisch mit Teig


(nach dem Rezept vom Plötz)

Türkische Pizza wie von der Imbissbude? Nein, noch viel besser ... weil selbstgemacht!

Also los:

Zutaten

(für 4 Stück)
 - Teig:
360 g Weizenmehl 550
240 g Wasser
20 g Olivenöl
2 g Frischhefe
6 g Salz

 - Belag:
400 g Hackfleisch vom Rind oder Lamm
1 grosse Tomate
2 rote Paprikaschoten
2 EL Paprikamark
2 TL Salz
1 TL Paprikapulver, edelsüss
1 TL Paprikapulver, scharf
100 ml Olivenöl
2 kleine Zwiebel
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Sumach
1 TL Pfeffer, gemahlen
1 Bund glatte Petersilie
2 Knoblauchzehen


Zubereitung

zwei bis drei Tage vorab:

1) Alle Teigzutaten vermengen. Eine Stunde bei Zimmertemperatur reifen lassen, dabei alle 20 Minuten falten. Den Teig für 48 - 72 h im Kühlschrank lagern.

am Backtag:

2) Ofen auf maximale Temperatur (250 - 280 °C) vorheizen.

3) Paprika, Zwiebel und Knoblauch möglichst klein würfeln. Petersilie hacken. Alle Belagzutaten miteinander vermengen.

4) Den Teig in 4 gleiche Stücke teilen. Oval und möglichst flach ausrollen. Auf je ein kaltes, mit Backpapier belegtes Backblech legen.

5) Vom Belag 4 gleiche Portionen abnehmen und je eine Portion davon auf dem ausgerollten Teigling dünn und gleichmässig verteilen. Wichtig ist, dass der Belag bis ganz an den Rand gestrichen wird, da der Rand sonst hart wird und sich nicht mehr rollen lässt!

6) Die Lahmacuns in 8 - 10 Minuten fertig backen.

7) Auf Alufolie legen, und 2 - 3 Minuten auskühlen lassen (das lässt den Teig wieder etwas weich und somit rollfähig werden). In dieser Zeit nach Wunsch belegen, z.B. mit Petersilie, Zwiebelstreifen, Schafskäse, Zitronensaft und etwas gemahlenem Chili.

Nun zu Rollen aufwickeln und servieren. Gut dazu passt natürlich auch Tsatsiki.


Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Die habe ich auch schon gemacht, allerdings ließ sich unsere tatsächlich etwas schwer rollen (hab wohl zu viel Rand gelassen). Wir haben sie dann einfach offen gegessen - hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan, war sehr lecker!

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    1. Mit der Einrollerei hab ich lange rumprobiert - die "Rollfähigkeit" ergibt sich aus der Summe von dünn ausrollen + ganz bis zum Rand bestreichen + etwas auf Alufolie oder Blech auskühlen lassen. So funktionierts - zumindest bei mir - am besten. Aber, wie Du schon sagst, schmeckts natürlich auch ungerollt!

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  2. Notiz an mich selbst: keine Kochblogs anschauen, wenn man hungrig ist ;-)
    Sieht sehr gut aus, kannte ich noch gar nicht - das wird sich ändern, denn das will ich auch machen!

    Könntest du eventuell die Sicherheitsabfrage rausnehmen, das ist wirklich ziemlich lästig :-) Ich verzichte meinen Kommentaristen zuliebe drauf und plag mich halt mit den Spam-Mails herum ...

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    1. Tja, das mit dem Anschauen von Kochblogs in hungrigem Zustand kenn ich auch - es (der Hunger) wird nicht besser davon ;-)
      Nachbau kann ich nur empfehlen - es lohnt sich garantiert!
      Die Sicherheitsabfrage hab ich jetzt mal rausgenommen.

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  3. Durch Petra bin ich auf Deinen Blog aufmerksam geworden - sehr schön! Du bist gerade eben auf meiner Blogroll gelandet ;-)

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    1. Danke! Das beruht auf Gegenseitigkeit: sehr schön - und somit auch auf meiner Blogroll verewigt. ;-)

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  4. Deifi, Deifi des is ja so guad! Also ich finde es auch toll, dass du das Rezept so illustrierst. Könnte ich mal ausprobieren...

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